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Vorträge

Mobiles Lernen live erleben - unter diesem Motto steht eine Sonderpräsentation mobiler Anwendungen am Mittwoch, den 15.02.2006. Ab 14.00 Uhr zeigen Experten Anwendungen, berichten über laufende Projekte und laden zum Mitmachen ein. Dieses Programm bietet die einzigartige Gelegenheit, einen Überblick über mobiles Lernen im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Im Vortragsprogramm berichten Referenten aus der Praxis und stellen Ihre Erfahrungen zur Diskussion.

Vortragsprogramm "mobilelearningarena"
Mittwoch, 15.02.2006, 14.00 - 17.00 Uhr
Gartenhalle, Stand 400

Mobiles Lernen per Handy in der Praxis
15.02.2006, 14.10 - 14.30 Uhr
Uwe Weinreich, Weinreich Unternehmensberatung, Oldenburg

Microlearning
15.02.2006, 14.30 - 14.50 Uhr
Hagen Graf, machm-it.org e.V., Ausleben

Mobile Lerntexte
15.02.2006, 14.50 - 15.10 Uhr
Oliver Pincus, afelio GmbH, Wedel

Einfach & handlich: Handylearn
15.02.2006, 15.10 - 15.30 Uhr
Karsten Meier, handylearn-projects, Hamburg

Schaun wir mal... Kurzfilme im E-Learning
15.02.2006, ca. 15.40 - 16.00 Uhr
Dr. Barbara Kamp, Methode Film, Bad Vilbel

Mobile Learning im Fernstudium - Einsatzzenarien und erste Erfahrungen
15.02.2006, 16.00 - 16.20 Uhr
Birgit Feldmann, FernUniversität Hagen

MoKEx: Mobile Knowledge Experience
15.02.2006, 16.20 - 16.40 Uhr
Prof. Dr. Knut Hinkelmann / Prof. Dr. Johann S. Magenheim, MoKEx-Konsortium, Solothurn

M-Learning leicht gemacht - mobile Lernangebote ohne technisches Wissen entwickeln
15.02.2006, 16.40 - 17.00 Uhr
Maciej Kuszpa, FernUniversität Hagen



Details:

 

Mobiles Lernen per Handy in der Praxis
15.02.2006, 14.10 - 14.30 Uhr
Uwe Weinreich, Weinreich Unternehmensberatung, Oldenburg

SMS-Coaching ist eine der wenigen praxistauglichen Lösungen des Mobilen Lernens. Verhaltensbezogene Seminarinhalte können dem individuellen Lernniveau angepasst, direkt im Arbeitsalltag erprobt und gefestigt werden. Dies resultiert in einer idealen Transfersicherung für Präsenzseminare.

SMS-Coaching sichert auf diese Weise den Transfer von Wissen in tatsächliches Handeln. Als Medium dient das Mobiltelefon. Der hohe Verbreitungsgrad und die erlebte Ich-Nähe des Mediums sorgen für eine breite Akzeptanz.

Auch mobiles Lernen fällt in der Gemeinschaft leichter. Deshalb bietet SMS-Coaching umfangreiche Tutoren- und Community-Funktionen an:

- SMS-Coaching-Portal mit Zusatzinformationen und Lernverlaufskurve
- Teletutorenbetreuung
- Community-Funktion mit Lerntagebuch, SMS-Blogs und Tipps von anderen Coaching- Teilnehmer/innen

Im Zuge des Vortrags werden die Vorzüge und Möglichkeiten der Umsetzung des SMS-Coachings präsentiert, sowie die Vorteile der einfachen Handhabung vorgestellt.

www.sms-coaching.de

 

Microlearning
15.02.2006, 14.30 - 14.50 Uhr
Hagen Graf, machm-it.org e.V., Ausleben

Vor einem Jahr haben wir mit der Entwicklung von Anwendungen für mobile Endgeräte begonnen.

Wir wollten insbesondere jene Zielgruppen ansprechen, die aus verschiedenen Gründen kaum oder keinen Zugang zu einem PC und damit zum Internet haben. Als Einstieg haben wir daher den Zugang zur Bloggingplattform per mobile Phone und PDA ermöglicht.

Mittlerweile ist es möglich, sich verschiedene Tests auf sein Mobiletelefon zu laden und dort zu beantworten.

Jeder registrierte User hat auch die Möglichkeit, selbst Tests für mobile Endgeräte zu erstellen.

Diese Anwendungen und die Architektur dahinter stellen wir vor.

www.machm-it.org

 

Mobile Lerntexte
15.02.2006, 14.50 - 15.10 Uhr
Oliver Pincus, afelio GmbH, Wedel

Mobile Lerntexte ermöglichen die Gestaltung innovativer Lernarrangements mit einen Mix aus Lerntexten, mobilen Geräten und der Nutzung des PC.

Im Mittelpunkt steht ein didaktisch aufbereiteter Lerntext, der von den Lernenden bearbeitet wird. In der Unterlage wird auf multimediale und interaktive Lernmedien wie Videos, Audios, Simulationen, Glossare oder Testfragen verwiesen, die auf mobilen Geräten oder am PC genutzt werden können. Mit einem mobilen Gerät können diese Lernmedien ortsunabhängig und flexibel abgerufen werden.

Die Kommunikation mit Lernbegleitern und anderen Lernern wird durch mobile Dienste unterstützt. Bestimmte Ereignisse, wie der Abschluss einer Lerneinheit, können vom Lerner per SMS oder mobiler Anwendung parallel zur Bearbeitung der Unterlage übermittelt werden. Aufgaben in Leittexten können so protokolliert und begleitet werden. Aktuelle Informationen können bedarfsgerecht abgerufen werden.

Mit unserem afelio.lernmedienmanager lassen sich Texte und mit anderen Programmen erstellte Dateien zu einem mobilen Lerntext zusammenstellen, aus dem Druckvorlagen als PDF-Dateien, Angebote für mobile Geräte und eine komplette Webseite erstellt werden.

www.afelio.de

 

Einfach & handlich: Handylearn
15.02.2006, 15.10 - 15.30 Uhr
Karsten Meier, handylearn-projects, Hamburg

Einfach & Handlich: Handylearn.

Lernen mit dem Handy liegt zunächst nicht nahe: Ein winziger Bildschirm, nur wenige Eingabetasten, keine Maus. Bei genauerer Betrachtung kann der vermeintliche Nachteil sogar ein Vorteil sein: gerade für das Lernen ist Einfachheit von Vorteil, und das Handy zwingt zur einfachen Aufbereitung des Lehrstoffs.Auch die Handlichkeit des Handys wird als Stärke unterschätzt: wenn wir etwas in die Hand nehmen, so "ergreifen" wir vom diesem Gegenstand Besitz. Was wir in der Hand halten, genießt unsere volle Aufmerksamkeit. Auch dies wirkt sich positiv auf den Lernerfolg aus. Handylearn Projects H2H zeigt Lernanwendungen für das Handy, die ihre Stärke aus der Einfachheit und der Handlichkeit ziehen.

www.handylearn-projects.de

 

Schaun wir mal... Kurzfilme im E-Learning
15.02.2006, ca. 15.40 - 16.00 Uhr
Dr. Barbara Kamp, Methode Film, Bad Vilbel

Kurze Spiel- und Animationsfilme bereichern E-Learning-Umgebungen zum Themenfeld 'Soft Skills'. Passend ausgewählt, stellen Sie dem Lerner die Komplexität des wirklichen Lebens vor Augen und helfen so, Fragestellungen zu entwickeln. Ebenso gut können sie eingesetzt werden, um bereits Gelerntes anzuwenden. Außerdem macht es einfach Spaß, die kleinen Kunstwerke anzuschauen -beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lernprozess!

www.methode-film.de

 

Mobile Learning im Fernstudium - Einsatzzenarien und erste Erfahrungen
15.02.2006, 16.00 - 16.20 Uhr
Birgit Feldmann, FernUniversität Hagen

Mobiles Lernen einzusetzen ist ein naheliegender Schritt für die Weiterentwicklung der Fernlehre. Eine stetig zunehmende Zahl der Fernstudierenden benutzt bereits mobile Endgeräte und möchte diese auch innerhalb ihres Studiums einsetzen. Da die Mehrheit unserer Studierender im Berufsleben steht, ist das zeit- und ortsunabhängige Lernen von entscheidender Bedeutung für ein erfolgreiches Studium. Diese Unabhängigkeit ist durch die Nutzung des Internet am PC bereits in gewissen Grenzen gegeben, erfährt aber durch mobile Geräte eine erheblich bessere Umsetzung. In Initialuntersuchungen zum mobilen Lernen im Fernstudium (Interviews mit Studenten, Szenarien) zeigte sich, dass insbesondere die Unterstützung spontanen Lernens und kurzer Lernphasen mittels mobiler Endgeräte und damit die schnelle Verfügbarkeit von Lernmöglichkeiten gewünscht wird. Seit 2003 untersuchen wir am Lehrgebiet Informationssysteme und Datenbanken mobile Lernszenarien und entwickeln dazu passende Anwendungen. Bereits im Einsatz sind mobile Lernkarten und ein mobiles Datenbanklabor. Im Vortrag werden wir über erste Ergebnisse berichten und weitere sinnvolle Einsatzszenarien vorstellen.

http://pi1.fernuni-hagen.de

 

MoKEx: Mobile Knowledge Experience
15.02.2006, 16.20 - 16.40 Uhr
Prof. Dr. Knut Hinkelmann / Prof. Dr. Johann S. Magenheim, MoKEx-Konsortium, Solothurn

MoKEx steht für Mobile Knowledge Experience und ist ein internationales Kooperationsprojekt zwischen Hochschulen und Unternehmen. Im Projekt wurden didaktische, organisatorische und technische Rahmenbedingungen für eLearning- und Wissens-Szenarien in Unternehmen analysiert und darauf aufbauend Massnahmen und softwaretechnologische Lösungen zu deren Umsetzung entwickelt. Dem Aspekt des Lernens über mobile Endgeräte wurde dabei besondere Beachtung zugemessen. Die in dem Projekt resultierten Anwendungen wurden inzwischen von Unternehmen weiterentwickelt und in Betrieb genommen wurden. Bei den Schweizerischen Bundesbahnen wurde die Einführung und Schulung von mobilen Geräten für Zugbegleiter und Zugführer vorbereitet. Durch Anpassung der Lerninfrastruktur bei Swisscom Mobile soll das Training von Mitarbeitern des Customer Care noch effektiver mit ihrer Tätigkeit integriert werden. Für Swissmem wurde eine Lernumgebung auf Mobiltelefonen entwickelt. Im Vortrag wird sowohl auf die Konzepte, wie auch auf die konkreten Lösungen und die verwendeten Geräte eingegangen.

www.mokex.de

 

M-Learning leicht gemacht - mobile Lernangebote ohne technisches Wissen entwickeln
15.02.2006, 16.40 - 17.00 Uhr
Maciej Kuszpa, FernUniversität Hagen

Neben grundlegenden Apsekten bei der Entwicklung von mobilen Lernangeboten wird im Vortrag ein neues Autorenwerkzeug für Mobile Learning präsentiert.

Mit dieser Software kann jedermann in nur ein paar Minuten und ohne jeglichen Programmierkenntnisse seine eigenen Lernangebote für mobile Endgeräte wie Handy, Smartphones oder Personal Digital Assistants (PDAs) kreieren. Bildungsanbieter, aber auch interessierte Endverbraucher, können mit dem vorgestellten Autorenwerkzeug schnell und kostengünstig Mobile Learning selber ausprobieren und anbieten, um mit ergänzenden mobilen Lernangeboten gefahrlos den schnell wachsenden Markt für mobile Datendienste kennen zu lernen. Die Bandbreite an vorstellbaren Anwendungsfeldern reicht von einem Erdkunde-Quiz für die Schule über fachspezifische Aufgaben in einer kaufmännischen Lehre oder Tests für die Prüfungsvorbereitung an Hochschulen, bis hin zu ergänzenden, situationsspezifischen Aufgaben im Rahmen z.B. von Erwachsenenweiterbildung.

www.mobile-education.de